Marktbericht Frankfurt in Kürze
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Der Frankfurter Immobilienmarkt ist etwa seit vier Monaten geprägt von einem starken Interesse privater Investoren, ihr Anlagevermögen umzuschichten von Bankanlagen hin zu werthaltigen Immobilien. Dabei ist insbesondere auffällig starke Nachfrage seitens einer Klientel zu beobachten, die im Bereich 100-200.000 Euro anlegen möchte; entweder als selbstgenutzte Immobilie oder – immer mehr – auch als Vermietungsobjekt. Während noch vor zwei oder drei Jahren die Resonanz auf vermietete Objekte gleich Null war – zumindest seitens deutscher Anleger – hat diese in den letzten Monaten erheblich an Volumen zugelegt.
Jedoch achtet auch der „kleine Investor“ sehr genau auf Lage, Ausstattung und bei Investmentobjekten, die nachhaltige Vermietbarkeit. Features wie Balkon, Holzfußboden (Dielen oder Parkett), Energieverbrauch, ja sogar die Ausrichtung nach Süden, spielen dabei in der Wahl des richtigen Objekts eine große Rolle. Bevorzugte Stadtteile sind Bockenheim, Nordend, Sachsenhausen und Bornheim, während das Westend eher ein Tummelplatz für Käufer von Großwohnungen geworden ist. Ehemals in drei oder zwei Wohnungen unterteilte Etagen werden dort immer häufiger zu einer Großwohnung zusammengelegt. Unser Tipp: Wer auch in den anderen genannten Stadtteilen alle Wohnungen auf einer Etage erwirbt, bewahrt sich die Chance, diese eines Tages zu einer der begehrten Großwohnungen zusammenzulegen und zu einem sehr guten Preis wieder zu veräußern. Für Anleger gilt ferner, daß sie bei bereits vermieteten Wohnungen unbedingt Auskünfte über die Zahlungsmoral des Mieters einholen sollten; der Verkäufer ist dazu verpflichtet, ehrlich Auskunft zu geben, wenn es wiederholt Verzögerungen oder Ausfälle bei Mietzahlungen oder Beschwerden gab, die vielleicht sogar zu Mietkürzungen geführt haben.
Alles in allem ist das Investitionsklima deutlich besser geworden, und Frankfurt als ein bekanntlich wertstabiler Standort vieler internationaler Banken und Firmen ist nach wie vor einer der besten Plätze, um sein Geld anzulegen. Das wissen viele, auch jüngere Käufer.
Berlin: Interview mit Sachverständigem
Interview mit Herrn Mirko Otto, Berlin
Herr Otto, Sie sind öffentlich bestellter und vereidigter
Sachverständiger für bebaute und unbebaute Grundstücke und auch
bundesweit tätig. Als “waschechter Berliner” kennen Sie jedoch den
Berliner Immobilienmarkt besonders gut. Wie hat sich dieser Markt in den
letzten zwei Jahren entwickelt?
Mirko Otto: Der Wohnungsmarkt ist durch sehr unterschiedliche Entwicklungen geprägt:
während in Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg die Leerstandsquoten bei rd.
1,5 % liegen, stehen in Hellersdorf 8,8 % der Wohnungen leer. Es zeigt
sich eine sehr große Spreizung, während insgesamt noch genügend
Wohnungen leer stehen, gibt es in der Innenstadt fast kein Angebot mehr,
was die Preise deutlich in die Höhe treibt. Deutlich wird dies auch an
der Differenz zwischen dem gerade veröffentlichten Mietenspiegel, der
ein qualifizierter Mietenspiegel (also nach wissenschaftlichen Kriterien
aufgestellt sein soll) und dem Marktmietbericht des IVD, welcher wenige
Wochen nach der Veröffentlichung des Mietenspiegels veröffentlicht
wurde. Die Abschlussmieten liegen (je nach Baualtersklasse) um rd. 20
%höher als die Mietspiegelwerte. Ein Beispiel: eine Wohnung von 65 m² in
einer besseren Wedding-Lage (gehört zu Mitte) hat nach dem IVD-Bericht
eine Miete von 6,75 €/m². Solche Werte sind mir aus der Praxis auch
bekannt, und zwar nicht nur als Einzelwerte, sondern vielfach als
Abschlussmieten für sanierte Altbauwohnungen. Nach dem Mietspiegel
dürften diese Wohnungen jedoch nur zwischen 3,65 €/m² und 6,00 €/m²
kosten. Dies zeigt, dass der Mietenspiegel ein politisch (wahrscheinlich
durch Auswahl der Mietobjekte) gesteuertes Instrument ist, welches nicht
die Miete am Markt darstellt. Fakt ist, dass in einigen Innenstadtlagen
die Angebotsmieten um teilweise rd. 10 % pro Jahr angestiegen sind. Dies
ist zwar nur ein Indikator, da die Angebotspreise ja nicht unbedingt
abgeschlossen werden müssen, zeigt aber den verstärkten Druck auf die
Immobilienpreise in den Innenstadtlagen.
Studie belegt: Wohnimmobilien sind sicherster Inflationsschutz
Eigentlich ist es nichts Neues, dennoch heute wieder aktueller denn je: eine kürzlich veröffentlichte Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln hat ermittelt, daß gerade Wohnimmobilien einen sicheren Inflationsschutz bieten. Siehe hierzu die Pressemitteilung vom 28. Januar. den vollständigen Artikel lesen »
Berlin Berlin – Wieder einmal Zeit für Schnäppchenjagd?
Wie ist es um den Immobilienmarkt Berlin bestellt? Widersprüchliches ist zu hören – und viel Erfreuliches zu notieren. Heute lassen wir einen Architekten zu Wort kommen, der seit vielen Jahren mit seinem Büro auf der Friedrichstraße “Am Checkpoint Charlie” ansässig ist und von dort den Ausblick auf die Szene genießt. Ingo Ronski führt gemeinsam mit seinem Partner Fergus Burke das Büro “Ronski+Burke Architekten und Ingenieure”.
Herr Ronski, Sie als Architekt und Projektplaner kennen den Berliner Immobilienmarkt seit vielen Jahren. Was hat sich in den letzten Monaten auf dem Markt geändert?
I.R.: In letzter Zeit sind auffällig weniger internationale Investoren in Berlin auf Immobiliensuche. Als Folge fallen Preise und die Situation ist wieder interessant für Käufer. den vollständigen Artikel lesen »
Immobilienmarkt Trends 2009
Die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) veröffentlichte in ihrer Ausgabe vom 20.2.2009 in der Rubrik Immobilienmarkt eine bemerkenswerte Recherche zum Thema „Kein Preisverfall in Sicht“. Dabei nimmt sie besonders Bezug auf die Umfrage des Deutschen Städtetages* (im Internet veröffentlicht als PDF), in welcher die Ergebnisse der Recherche für das Jahr 2008 bekannt gegeben werden. Dabei ist festzuhalten, dass die Finanzkrise nur in Sachen Umsatz, jedoch kaum in Sachen Preise den deutschen Immobilienmarkt erreicht hat. Wahrscheinlich kann man dies unter anderem auf die historisch niedrigen Zinsen zurückführen, trotz des vorübergehenden Zinsanstiegs Ende 2008. Die Prognose für 2009 ist eindeutig: den vollständigen Artikel lesen »
Sachwert statt Geld-weg!
„Grundbuch schlägt Sparbuch“, „Sachwert statt Geldwert“, „Grundbesitz ist sicherer als Aktien“ – all das waren Schlagworte, die als Argumente für Immobilienerwerb schon seit Jahrzehnten zu lesen waren und immer noch sind. In der Zeit meiner Tätigkeit als Chefredakteur eines Verlags für Immobilien und Finanzen habe ich selbst diese Leitsätze mit verlegt, mit verbreitet. Und sie sind immer noch wahr – aber: heute sollte es besser heißen: Sachwert statt Geld-weg! Denn noch nie in der Geschichte wurde weltweit binnen kurzer Zeit so viel Geld vernichtet wie in diesen Tagen und Wochen. Milliardenvermögen waren von einem Tag auf den anderen weg. Wie ein Orkan fegte eine Schreckensnachricht nach der anderen über die Börsenticker und News Headlines. den vollständigen Artikel lesen »
Vereinbaren einer festen Mietdauer und Befristung eines Mietverhältnisses
Auch dieses Thema hat die Gerichte bis hin zum Bundesgerichtshof (BGH) schon mehrfach beschäftigt: Für wie lange darf ein Mietvertrag festgeschrieben werden, und wann kann der Mieter dennoch vorzeitig kündigen? Zunächst einmal sollte darauf hingewiesen werden, dass es zwei Arten der Befristung gibt: das „echte“ zeitlich befristete Mietverhältnis, bei dem der Mietvertrag zu einem bestimmten Zeitpunkt ausläuft, ohne dass eine der Parteien kündigen muß (gemäß § 575 BGB), und einen befristeten Kündigungsausschluß, der davon ausgeht, dass keine der Parteien vor Ablauf einer bestimmten Frist das Mietverhältnis kündigt.
Wie Sie eine Endrenovierung vertraglich sichern können
Da dürfte vielen Vermietern ein Stein vom Herzen fallen! Ein Urteil des Bundesgerichtshofes vom 14. Januar 2009 gibt Vermietern einen Fingerzeig darauf, wie im Falle der Übergabe einer renovierten Wohnung auch bei Rücknahme die Renovierung durch den Mieter gesichert werden könnte. Wir geben hier keine rechtlichen Hinweise, aber es ist durchaus lohnenswert, dieses Urteil zu studieren. Sie können es im Internet auf der Seite „Kostenlose-Urteile.de“ nachlesen. Um ehrlich zu sein, es war stets unser Standpunkt, dass frühere Urteile zu einer gewissen Ungerechtigkeit führen konnten, wenn Mieter es dahingehend ausnutzten, dass sie sich auf die Ungültigkeit eines Fristenplans beriefen. Gar manche Entscheidung brachte nur verständnisloses Kopfschütteln bei Vermietern hervor, und die Boulevard-Presse liebt es bekanntlich, solche dann weidlich auszuschlachten. Das Thema Schönheitsreparaturen ist allen Vermietern daher wohlbekannt.
Für mehr Gerechtigkeit auf diesem viel umstrittenen Gebiet könnte nun diese neue Entscheidung sorgen, die einen Einzelfall betraf und diesmal dem Vermieter das Recht zusprach, unter bestimmten, klar definierten Voraussetzungen auf jeden Fall die Endrenovierung vom Mieter durchführen zu lassen. Daher: Dieses Urteil unbedingt lesen!
Im übrigen stehen wir auf dem Standpunkt: Vertrag kommt von sich vertragen.
AllGrund Newsletter
Der in den Jahren 1997-2002 sehr populäre AllGrund-Immobilien-Newsletter ist nun wieder auferstanden! Was geschehen war? Nun, in den ersten Jahren war alles ganz einfach. Wir verschickten einige hundert Emails mit dem Newsletter, jedermann war glücklich. Doch dann Fehlte einfach eine neue, moderne Form einer schnellen Nachrichtenübermittlung. Diese gibt es nun dank moderner Internettechnologie – und jeder, der die aktuellen AllGrund-Neugkeiten aus dem Immobilienmarkt erfahren möchte, kann diese abonnieren, genauso wie Nachrichten von Yahoo, Google, der FAZ, Welt, Bild usw. Ebenso können Sie sich benachrichtigen lassen, wenn neuen Objekte zum Verkauf veröffentlicht werden – egal ob Password-geschützt oder öffentlich. Bei Password-geschützten Objekten fordern Sie einfach das jeweilige Password an.
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